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Rothneusiedl als Klimavorzeigestadt zu positionieren, ist ambitioniert. Unsere multimodale Strategie umfasst alle klimarelevanten Lebensbereiche. Zirkuläre Ökonomie bedeutet integrales Ressourcenmanagement, das auch Wissen, soziales und finanzielles Kapital einbezieht. Das städtebauliche Muster leitet sich aus der historischen Parzellenstruktur ab und erlaubt eine flexible Transformation produktiver Flächen zu urbanem Raum. Kompakte, klar gerahmte Viertel ermöglichen vielfältige, dichte Typologien mit dörflichem Charakter. Nachbarschaften bilden Cluster im typischen Grätzelformat. Unterschiedliche Freiräume – Park, Anger, Höfe, Gärten – fördern vielfältige soziale Beziehungen und Identitäten.

Freiraumverteilung von Rothneusiedel
Ankommen im Klimaquartier
Grossmasstäbliche Aussenräume mit höheren Gebäuden – grüne Finger – erweitern den zentralen Park.

Grossmasstäbliche Aussenräume mit höheren Gebäuden – grüne Finger – erweitern den zentralen Park.

Auf der Grätzelpromenade trifft man sich für Feste und zum Spielen – dörfliche Strukturen und Masstäbe im Innern der Felder

Auf der Grätzelpromenade trifft man sich für Feste und zum Spielen – dörfliche Strukturen und Masstäbe im Innern der Felder

1   Zentraler Park (12 ha)
Der zentrale Park ist das Herzstück des neuen Stadtteils. Die große Fläche bietet Potenzial für vielfältige Nutzungen: Regenwasserretention entlang eines Bachlaufes, verästelte Spazierwege und regengeschützte Sportangebote.

Grüne Finger
Der zentrale Park wird mit grünen Finger erweitert, die das Wettbewerbsgebiet mit der Umgebung verbinden. Sie funktionieren als ökologische, klimatische und verkehrliche Verbindung.

3  Marktplatz
Der Marktplatz unter der U-Bahn-Trasse ist eine der wenigen versiegelten Flächen. Hier können Kulturveranstaltungen und Märkte stattfinden.

4  Grätzelpromenade
Die Grätzelpromenaden sind der Treffpunkt des Dorfes. Als autofreier Bereich können hier die Kinder sicher zur Schule gebracht werden und kleine Feste stattfinden.

5  Grüne Visitenkarte (3 ha)
Entlang der Rosiwalgasse zieht sich ein grüner Streifen, der einen sanften Übergang zum bestehenden Rothneusiedl bildet. Die Fläche wird für Urban Gardening genutzt und bildet einen sozialen Anknüpfungspunkt.

6  Sportflächen
Die geschützten Flächen unter der U-Bahn-Trassse werden für Sport genutzt, weitere Sportflächen verteilen sich über den Park.

7  Grünkorridor (10 ha)
Der Grünkorridor verbindet die Grünbrücke in Richtung Norden und in Richtung Osten. Bestehende Gehölzstreifen werden erhalten und eine breite Schnittstelle zum Park ist gegeben.

8  Grüne Fugen
Die feine Verbindung zwischen den Baufeldern bildet ein zehn Meter breiter Steifen, der sich aus einem Verbindungsweg und Grün zusammensetzt

Nutzungsverteilung Stadtteil
Nutzungsverteilung und Gebäudetypologien Dorf
Systematische ökologische Vernetzung durch zusammenhängende Grünflächen.
Multimodale Mobilität dank öffentlichem Verkehr, Mobility Hubs und Radschnellwegen
Nutzungsschwerpunkte im Kreislauf: Re-use Strategie als Beispiel
Multimodale Nahrungsmittelproduktion mit Mikrolandwirtschaft und essbarer Stadt als Themen

Kategorie Städtebau
Auftragsart Öffentlicher Wettbewerb
Auftraggeberin Stadt Wien
Landschaftsarchitekt YEWO LANDSCAPES GmbH
Städtebau / Soziologie Cabane Partner GmbH
Gesamtgebietfläche 975’726 m2
Öffentliche Grünfläche 341’340 m2
GF Gesamt 1’284’655 m2
GF Wohnen 886’412 m2
GF Öff. Nutzungen 308’317 m2
Bearbeitung 2023

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