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Mir, Norwegen
— Credits: Mir, Norwegen

Umgeben von einem üppigen Baumbestand fügt sich das Gebäude in seiner freien Form perfekt in den Park ein, während seine Kanten aus den Zwischenräumen der Bäume hervortreten. Um die Komposition zu verfeinern, wurden bewusst Baumgruppen hinzugefügt, die mit dem Gebäude korrespondieren und die Atmosphäre durch gerichtete Schatten, Reflexionen und den Bezug zum umliegenden Park verstärken.

Durch die Form der Eingangsbögen werden die Besucher, die durch den Park in das Foyer und vom Foyer in den Park eintreten, begrüßt und in das Gebäude geleitet. Für Passanten gibt es einen für die Öffentlichkeit immer zugänglichen Weg über die Dachterrasse zur anderen Seite des Gebäudes, dem öffentlichen Foyer. Ein Restaurant dort ist auch außerhalb der Konzertzeiten geöffnet.

Der Opernsaal, Metapher für einen Resonanzkörper, ähnelt sowohl akustisch als auch räumlich einem Instrument. Das Gefühl, sich im Inneren des Instruments zu befinden, führt zu einer Atmosphäre der Intimität und der vollen Konzentration. Wie das öffentliche Foyer soll auch der Saal die Besucher näher an die inszenierte Kunst heranführen. Dies geschieht buchstäblich und räumlich durch die Verbindung des Orchestergrabens mit dem Proszenium. Bei Bedarf kann diese Distanz weiter verringert werden, indem das Orchester näher an die Höhe des Publikums herangeführt oder sogar die Ebenen der ersten Sitzreihen direkt mit den Zuschauerreihen verbunden werden.

Das Potenzial des Projekts liegt im Zusammenspiel von Städtebau, Struktur und Funktion des Gebäudes mit der Umgebung und der Kunst der Oper.

Kategorie Oper
Ort Warschau
Auftragsart zweistufiger Projektwettbewerb
Auftraggeberin Polnische Königliche Oper
Arge asdfg Architekten, Duplex Architekten
Akustik Studio Jouan SAS
GF SIA 416 416 12550 m²
Bearbeitung 2023

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