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Das Projekt verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die auf Suffizienz, Ressourceneffizienz und langfristige Nutzungsflexibilität setzt. Die Neubauten ergänzen das Ensemble durch effizient geschnittene Baukörper mit minimalem Materialeinsatz. Der Gebäudekomplex ist als multifunktional nutzbare Struktur mit einem hohen Maß an Flexibilität konzipiert. Die Technikinstallationen sind gebündelt, um offene Nutzflächen ohne Störzonen zu ermöglichen. Der Bestand wird dort erhalten, wo es sinnvoll ist und mit hybriden Neubauten kombiniert. Diese entstehen in vorgefertigter Bauweise mit Holzstützen, Holzunterzügen und Betonrippendecken, die bis zu 45 % Beton einsparen. Die PV-Anlage in Dach und Fassade sowie der Anschluss an Fernwärme und Geothermie sichern ein emissionsarmes Gebäudebetreiben.

Seitliche Kerne: Die Grundrisstypologie orientiert sich an Werkhallen der 1920er-Jahre und ist auf maximale Flexibilität und langfristige Nutzung ausgelegt.

Seitliche Kerne: Die Grundrisstypologie orientiert sich an Werkhallen der 1920er-Jahre und ist auf maximale Flexibilität und langfristige Nutzung ausgelegt.

Flexibilität im Inneren: Die Gebäudestruktur ermöglicht multifunktionale, störungsfreie Flächen durch gebündelte Installationen und weit spannende Rippendecken.

Flexibilität im Inneren: Die Gebäudestruktur ermöglicht multifunktionale, störungsfreie Flächen durch gebündelte Installationen und weit spannende Rippendecken.

Materialsparende Konstruktion: Die Gebäude bieten durch die gezielte Trennung von tragender Struktur und Haustechnik ein Höchstmaß an Rückbaubarkeit und Anpassbarkeit im Sinne der Kreislaufwirtschaft

Materialsparende Konstruktion: Die Gebäude bieten durch die gezielte Trennung von tragender Struktur und Haustechnik ein Höchstmaß an Rückbaubarkeit und Anpassbarkeit im Sinne der Kreislaufwirtschaft

Der Entwurf reagiert sensibel auf den städtebaulichen Kontext. Die Attikahöhen der Nachbargebäude werden aufgenommen, während eine Staffelung im Hauptbaukörper eine optimierte Ausnutzung der Flächen ermöglicht. Die Terrassierung der Baukörper unterstützt die Eingliederung in das gewachsene Ensemble. Auf dem Bestandsbau wird ein zurückhaltender Aufbau vorgesehen, der das historische Gebäude betont und es in den Gesamtkontext einbindet. Die Erschließung des Areals erfolgt durch ein gemeinsames Entree, das alle Gebäudeteile adressiert und über kurze Wege miteinander verbindet.

Passstück im Stadtgewebe: Die Attikahöhen der Nachbargebäude werden aufgenommen. Staffelungen optimieren die Ausnutzung der Flächen.
Die Terrassen dienen als soziale Treffpunkte und unterstützten bei der Eingliederung in das gewachsene Ensemble.
Die begrünten Terrassen ermöglichen den direkten Kontakt zum Grün als Erholungsraum, als Arbeits- und Kommunikationszone.

Die Freiraumgestaltung orientiert sich an Klimawirksamkeit, Aufenthaltsqualität und Biodiversität. Vor dem Postamt markiert ein charakteristischer Baum den Auftakt des Ensembles. Der Innenhof wird von bepflanzten Bauminseln, Sitzbänken und offener Pflasterung geprägt, seitlich befinden sich Stellplätze für Pkw und Fahrräder. Ein Bistro belebt den Hof, öffnet sich zum Foyer und bildet das soziale Herzstück des Projekts. Auf dem Dach des Foyerbereichs entsteht ein intensiv begrünter Garten für Meetings und Pausen, auch die weiteren Terrassen sind mit Pflanzkübeln und Außenmöbeln ausgestattet. Spindeltreppen verbinden die Ebenen als Shortcuts und fördern die Bewegung im Gebäude. Die Begrünung der Terrassen und Fassaden trägt zur Reduktion der sommerlichen Überhitzung bei. Regenwasser wird gespeichert, zur Bewässerung genutzt und verdunstet gezielt zur Kühlung. So entstehen vielseitige Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität, die als Orte der Kommunikation und des Rückzugs dienen.

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Das Foyer als zentrale Adresse am grünen Innenhof dient als Verteilerraum und Kommunikationsort mit Bistronutzung.
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Im Obergeschoss stehen Sitzungszimmer als Schalträume für hybride Nutzungen zur Verfügung.
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Die weit spannenden vorgefertigten Rippendecken und natürliche Materialien, Bezug zum Aussenraum uund Ausblick ins Grüne prägen die neue Arbeitswelt.
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Die großen, zusammenhängenden Büroflächen ermöglichen die Umsetzung neuer Arbeitskonzepte, indem sie sehr flexibel bespielt werden können.
Materialisierung

Die Bauteilaktivierung der massiven Decken erfolgt über die Speichermasse und ein wassergeführtes Niedertemperatursystem. Die Fassaden sind mit lichtlenkenden Raffstoren und ca. 36 % Fensteranteil ausgestattet, was ein ausgewogenes Verhältnis von Tageslicht und Wärmeverlusten schafft. Die Raumakustik wird durch eingelegte, perforierte Matrizen in den Betonbauteilen verbessert. Meetingräume in verschiedenen Geschossen, eine Dachterrasse mit Outdoor Kitchen sowie ein Urban Gym fördern Austausch und informelle Begegnungen. Die Konstruktion erlaubt einfache Systemtrennung: Holzstützen tragen vorgefertigte Rippendecken, die lösbar miteinander verbunden sind. Die technische Gebäudeausstattung ist im Doppelboden geführt, was eine getrennte Führung und leichte Demontierbarkeit gewährleistet. Wiederverwendete Elemente wie Fenster aus dem Bestandsgebäude ergänzen das kreislaufgerechte Konzept.

Kategorie Gewerbe, Büro
Auftragsart Gutachterverfahren
Auftraggeberin NN
Landschaftsarchitektur studio grüngrau
Bauingenieure ifb beratende Ingenieure
BGF 11.836 m2
Bearbeitung 2022

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