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Henrik Siebenpfeiffer
— Credits: Henrik Siebenpfeiffer

Dieses sowohl architektonische als auch landschaftsgestalterische Projekt ist Teil eines im 19. Jahrhundert für den Ingenieur François Briau errichteten Anwesens. Das im Stil einer palladianischen Villa erbaute Schloss La Madeleine und seine Nebengebäude erfordern eine umfassende Sanierung, um diesen Ort für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle Maßnahmen sind gemäß eines Gesamtmasterplans in verschiedenen Ausführungsphasen vorgesehen.

Ziel ist es, den lokalen Tourismus zu fördern, indem innerhalb dieses bemerkenswerten Areals ein Ort für den Publikumsverkehr, für Veranstaltungen und den Austausch geschaffen wird, wobei ein Teil des Geländes weiterhin für die private Nutzung durch den Eigentümer vorbehalten bleibt. Das architektonische Ziel besteht darin, das Bestehende durch unseren Eingriff hervorzuheben, der die Geschichte des Ortes respektiert. Die Maßnahmen an den drei Hauptgebäuden und auf dem gesamten Gelände basieren auf einem Low-Tech-Ansatz, bei dem mit sparsamen baulichen Lösungen eine maximale Wirkung erzielt wird, sowie auf einem ressourcen- und energiesparenden Konzept, das lokale Materialien und handwerkliches Know-how in den Vordergrund stellt.

Dieser Masterplan in 14 Phasen sieht die denkmalpflegerische und technische Sanierung des Anwesens vor. Das Areal wird durch landschaftlich gestaltete Bereiche und eine szenografische beleuchtung.

Dieser Masterplan in 14 Phasen sieht die denkmalpflegerische und technische Sanierung des Anwesens vor. Das Areal wird durch landschaftlich gestaltete Bereiche und eine szenografische beleuchtung.

Einrichtung eines temporären Parkplatzes zur Unterstützung von Veranstaltungen
Anlage eines Naturteichs unter Berücksichtigung der vorhandenen Strukturen
Restaurierung, Sicherung und Gestaltung der Orangerie
Abschnitt A – Errichtung eines Schwimmbads und der dazugehörigen Nebengebäude auf dem Gelände der Stallungen
Abschnitt B – Sanierung der bestehenden Gebäude und Dächer
Abschnitt C – Einrichtung eines Empfangsraums
Henrik Siebenpfeiffer
Die Sanierung der Orangerie basiert auf einer minimalen Restaurierung, die darauf abzielt, ihr ursprüngliches Erscheinungsbild und ihre historische Stahlbetonstruktur zu bewahren. — Credits: Henrik Siebenpfeiffer

Die Maßnahmen beschränken sich auf die Entfernung der Vegetationsschicht, die Sicherung des Geländes, die Anpassung an die Vorschriften für öffentlich zugängliche Einrichtungen (ERP) sowie auf die für eine künftige Veranstaltungsnutzung unverzichtbaren Umgestaltungsmaßnahmen. Das Hauptziel ist die originalgetreue Restaurierung der Fenster und Türen durch den Austausch der Verglasung unter Beibehaltung der bestehenden Stahlrahmen.

Der teilweise noch vorhandene Kalkputz an den Wänden wird erhalten und teilweise originalgetreu restauriert. Die Bereiche mit Natursteinwänden werden gereinigt und erhalten. Der Boden bleibt als Stampflehmboden erhalten, wobei lediglich Terrakottafliesen auf einem Sandbett verlegt werden. Das Raumvolumen der Orangerie wird durch eine großzügige Beleuchtung hervorgehoben.

Um Veranstaltungen in der Orangerie organisieren zu können, möchten wir beiderseits der Terrasse der Orangerie zwei temporäre Servicebereiche einrichten – ohne dabei die frontale Sicht auf die Orangerie zu beeinträchtigen. Es ist vorgesehen, westlich der Terrasse einen nicht angeschlossenen Trocken-Toilettenwagen aufzustellen und östlich der Terrasse einen Bereich für die eventuelle Einrichtung eines Catering-Services vorzusehen.

Henrik Siebenpfeiffer
— Credits: Henrik Siebenpfeiffer
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— Credits: Henrik Siebenpfeiffer

Kategorie: Veranstaltungsbereich
Programm: Sanierung, Neubau, Wohnen, Empfangsbereich
Auftragsart: Direktauftrag
Bauherr: Privat
Auftragsvergabe in Teilbereiche
SP SIA 416: 19 Hektar
Bauzeit: 2021–2024 – abgeschlossen

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