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Das Hochhaus steht in einem urbanen Kontext – und trägt zugleich aktiv zu dessen Entstehung bei. Ein Restaurant sowie Konferenznutzungen erweitern das Angebot und stärken die urbane Vielfalt. Pina fügt sich selbstverständlich in die Stadtsilhouette ein. Die Sheddächer des bahnbegleitenden Baukörpers nehmen Bezug auf die industrielle Vergangenheit des Ortes und vermitteln durch ihre Begrünung eine klare Haltung: Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Unternehmenswerte.

Das Hochhaus ist mehr als ein Bürogebäude: Es ist ein lebendiges Konglomerat, das neben Arbeitsflächen auch Raum für Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen bietet und so eine Nutzung rund um die Uhr ermöglicht. Kommunikation bildet ein zentrales Thema des Entwurfs – Räume für sozialen Austausch und informelle Begegnungen strukturieren und beleben die Büroflächen.

Attraktive, begrünte Aussenräume auf Strassenniveau und vertikal gestapelt im Gebäude, windgeschützte Dachgärten und Vorplätze, sowie schattenspendende Fassadenbegrünung, effektiver baulicher Sonnenschutz und helle Fassadenmaterialisierung werden als wirksame Mittel gegen Urban Heat eingesetzt.

Sportpark
Grüner Vorplatz
Urbaner Garten und gemeinschaftliche Terrasse
Grüne Rooftop-Bar
Eingangshalle als urbanes Bindeglied
Verbindende Gleispromenade
Besonderer Veranstaltungsort
Kühlende Fassadenbegrünung
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— Credits: Ponnie Images

Das Büro der Zukunft ist flexibel und multifunktional. Temporär genutzte Fläche werden maximiert. Innovation im Grundriss zeigt sich in einem aufgegliederten Kern und stützenfreien Räumen mit unterschiedlichen Tiefen, die eine flexible Anordnung von Nutzungseinheiten wie Sanitärkern, Meeting- und Kommunikationsräume ermöglicht.

2.–4. OG – Trading
6. OG – Conferencing und Office
9. OG – Regelgeschoss Office
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Der Tradingfloor ist in grosszügige Teambereiche mit gemeinsamer Kommunikationszone gegliedert. — Credits: Ponnie Images

Der Tradingfloor ist in grosszügige Teambereiche mit gemeinsamer Kommunikationszone gegliedert.

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Konferenzsaal mit Foyer und direktem Zugang zur Stadtterrasse, mit lärmgeschützter, urbaner Gartenanlage über den Dächern von Altstetten — Credits: Ponnie Images

Konferenzsaal mit Foyer und direktem Zugang zur Stadtterrasse, mit lärmgeschützter, urbaner Gartenanlage über den Dächern von Altstetten

Bei Bedarf werden drei Geschosse durch eine geschwungene Treppe miteinander verbunden. Diese Möglichkeiten schafft erst die Grundlage Netzwerke aufzubauen und dadurch innovative Projekte mit zu entwickeln. Da Arbeit in Zukunft nicht nur im Büro stattfindet, sondern flexibel gestaltet werden kann, steigt der Anteil temporär genutzter Fläche auf der Bürofläche. Modelle wie «Desksharing» ersetzen den stationären Arbeitsplatz. Das Büro der Zukunft ist flexibel und multifunktional. Es gibt Kommunikationsräume, Räume zum konzentrierten Arbeiten (Quiet Rooms), Räume für temporäre Projektarbeit für Teams verschiedener Grösse, Meeting-Räume, Telefon- und Videokonferenzräume, als auch Ruhezonen zur geistigen Erholung. Somit passt sich das Büro an die verschiedenen Arbeitsweisen der Mitarbeiter individuell an und bietet für jeden Arbeitsschritt eines Projektes die optimalen Rahmenbedingungen.

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Vertikale Crossing Rooms und Open Space Büros vernetzen die Mitarbeitenden und fördern die Kommunikation. — Credits: Ponnie Images

Vertikale Crossing Rooms und Open Space Büros vernetzen die Mitarbeitenden und fördern die Kommunikation.

Geschwungene Treppen verbinden jeweils drei Geschosse.

Geschwungene Treppen verbinden jeweils drei Geschosse.

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Über einen grosszügigen grünen Vorplatz erreicht man den repräsentativen Eingang. — Credits: Ponnie Images

Über einen grosszügigen grünen Vorplatz erreicht man den repräsentativen Eingang.

Situation

Die begrünte Zäsur entlang der Aargauerstrasse, auf dem Niveau der umliegenden Dachlandschaften, setzt ein sichtbares Zeichen für die Rückgewinnung von Grünräumen im hochverdichteten Stadtgebiet. Parks und Freiflächen werden als essenzielle Orte der Erholung verstanden. Ein rhythmisiertes, elegantes Fassadenkleid mit Fassadenbegrünung und Dachgärten gehören dazu wie auch die Innenraumbegrünung in den Crossing Rooms.

Leuchtende Krone
Begrünte Fassade
PV-Produktion Fassade
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Kategorie Bürogebäude
Auftragsart zweistufiger Wettbewerb, 2. Stufe
Landschaftsarchitektur Cadrage Landschaftsarchitekten GmbH
Statik/Gebäudetechnik WalGalmarini AG / EBP Schweiz AG
Anzahl Arbeitsplätze 2’800
GF SIA 416 / GV SIA 416 55‘742 m2 / 208’818 m3
Bearbeitung 2020–2021

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