Dx
© nightnurse images
— Credits: © nightnurse images

Ein Wohnriegel markiert den Eingang zum neuen Wohnquartier Im Hilgenfeld. Diese städtebauliche Situation wird durch die Überhöhung des Baukörpers entlang der Hauptstraße betont. Die Architektur hält sich bewusst zurück und fungiert als Bühne – erst durch die Aneignung durch die Bewohner entwickelt sich die eigentliche Fassade. Dadurch kann die konstruktive Gebäudehülle einfach und kostengünstig ausgeführt werden.
Für ein tiefer im Quartier liegendes Baufeld wurde das Prinzip der gestapelten Lauben auf eine Blockbebauung übertragen und dabei weiterentwickelt. Die Kombination aus klarer Gebäudestruktur und lebendiger Begrünung erzeugt eine eigenständige architektonische Identität, die der zentralen Lage im Quartierszentrum gerecht wird.

© nightnurse images
Die Wohnungen werden direkt über die Laubengänge erschlossen. Durch den Verzicht auf einen klassischen innenliegenden Erschließungsraum werden Kosten gespart. — Credits: © nightnurse images

Die Wohnungen werden direkt über die Laubengänge erschlossen. Durch den Verzicht auf einen klassischen innenliegenden Erschließungsraum werden Kosten gespart.

Eine Überhöhung markiert den Eingangspunkt in das Quartier. Der leichte Riegelbau verleiht dem Klimaquartier ein zukunftsweisendes Gesicht.

Eine Überhöhung markiert den Eingangspunkt in das Quartier. Der leichte Riegelbau verleiht dem Klimaquartier ein zukunftsweisendes Gesicht.

Durch das Abtauschen von Zimmer wird ein breiter Wohnungsmix möglich. Es entstehen gut proportionierte und großzügig wirkende Räume, trotz zum Teil sehr kleinen Wohnflächen.

Durch das Abtauschen von Zimmer wird ein breiter Wohnungsmix möglich. Es entstehen gut proportionierte und großzügig wirkende Räume, trotz zum Teil sehr kleinen Wohnflächen.

© nightnurse images
Der Zugang zur Wohnung erfolgt wie durch ein Gewächshaus – ein fließender Übergang vom halböffentlichen zum privaten Raum entsteht. — Credits: © nightnurse images

Der Zugang zur Wohnung erfolgt wie durch ein Gewächshaus – ein fließender Übergang vom halböffentlichen zum privaten Raum entsteht.

Das Gebäude als Regalsystem mit klarem Grundraster, ermöglicht viele gleiche Bauteile, eine hohe Vorfertigung und schnelle Bauzeit bei geringen Kosten.

Das Gebäude als Regalsystem mit klarem Grundraster, ermöglicht viele gleiche Bauteile, eine hohe Vorfertigung und schnelle Bauzeit bei geringen Kosten.

© PONNIE.ai
— Credits: © PONNIE.ai

Eine markante, geschwungene Außentreppe führt zu den begrünten Laubengängen, die sämtliche Wohnungen erschließen. Die tiefen, grünen Terrassen dienen gleichzeitig als Erschließungsfläche und privater Außenraum – eine Art „Gartenlaube“ für die Bewohner. Diese gestalten und pflegen ihren individuellen „Vorgarten“ selbst, wodurch ein vielfältiges, lebendiges Fassadenbild entsteht. Ein System aus begrünten Rankgerüsten und textilen Vorhängen bildet die eigentliche sichtbare Fassade, bietet Sichtschutz und dient zugleich als effektiver Sonnenschutz.

Ein weiteres, zentral gelegenes Baufeld als Block.
Die Blockstruktur ermöglicht einen grünen Innenhof als Gemeinschaftsort für die Bewohner.
Regelgeschoss Blocktypologie: Die Balkone werden zu einem wesentlichen Teil des Wohnraums.

Die grünen, großzügigen Lauben dienen auch in dieser Blockstruktur als Haupterschließung und zugleich als private Terrasse. Ihre besondere Anordnung bringt zusätzliche Qualitäten mit sich, die über reine Erschließung hinausgehen: Im Südwest-Flügel bieten große Gemeinschaftslauben nachbarschaftliche Treffpunkte mit hoher Aufenthaltsqualität, die den Hof beleben und dem gesamten Wohnblock eine starke soziale Prägung verleihen. So trägt, auch an dieser Stelle, die grüne Gestaltung zur Belebung des Außenraums bei und erzeugt – gemeinsam mit der klar gegliederten Architektur – eine repräsentative Fassade an einem zentralen Ort des Quartiers.

Kategorie Wohnungsbau und Gewerbe
Auftragsart kooperativer Wettbewerb, 1. Preis
Auftraggeber Deutsches Architekturmuseum Frankfurt,
Stadt Frankfurt am Main, ABG Frankfurt Holding
Landschaftsarchitektur TH Landschaftsarchitektur, Hamburg
Wohnungen 84 Stk
BGF 10’984 m2

Dx
Duplex