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Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni

Das Neubauprojekt gliedert sich in vier Wohnbauvolumen, die zusammen mit dem zukĂŒnftigen Schulhaus auf der stĂ€dtischen Parzelle einen weitlĂ€ufigen Hofraum umschreiben. Die klare stĂ€dtebauliche Setzung der vier voneinander getrennten GebĂ€ude gewĂ€hrleistet die gewĂŒnschte DurchlĂ€ssigkeit zur grĂŒnen Quartierverbindungsachse des Triemlifusswegs und zu den angrenzenden FreirĂ€umen. In den HĂ€usern A, B und C bildet der „Enfilade-Raum“ das raumbildende Element jeder Wohnung, ein grosszĂŒgiger linearer Verbindungsraum, der alle Bereiche einer Wohnung einem RĂŒckgrat gleich verbindet. Im Haus D sind Studiowohnungen um ein zentrales Treppenhaus gruppiert, der auch als sozialer Begegnungsraum dient. Alle WohngebĂ€ude sind in der Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet, wobei die Fassaden aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen mit integrierten, tragenden HolzstĂŒtzen bestehen und vor Ort effizient montiert werden. Die Betonteile sind, mit Ausnahme weniger Bauteile mit speziellen Anforderungen, aus Recyclingbeton hergestellt.

Die Terracotta-Elemente fĂŒr die Fassade wurde in Deutschland und Portugal gefertigt. Sie sind Ă€ußerst bestĂ€ndig und selbstreinigend

Die Terracotta-Elemente fĂŒr die Fassade wurde in Deutschland und Portugal gefertigt. Sie sind Ă€ußerst bestĂ€ndig und selbstreinigend

Georg Aerni
Dichte Baumgruppen oder KleinstwĂ€lder gliedern den Hofraum und fördern die BiodiversitĂ€t. Der fliessende Grünraum mit wertvollem Baumbestand umspült die GebĂ€ude und integriert sie ins Quartier. — Credits: Georg Aerni

Dichte Baumgruppen oder KleinstwĂ€lder gliedern den Hofraum und fördern die BiodiversitĂ€t. Der fliessende Grünraum mit wertvollem Baumbestand umspült die GebĂ€ude und integriert sie ins Quartier.

Das Quartier zeichnet sich durch einen hohen GrĂŒnflĂ€chenanteil aus. Das RĂŒckgrat bildet die langgestreckte, grĂŒne Quartierverbindungsachse „Triemlifussweg“.
Der Ersatzneubau gliedert sich in vier Wohnbauvolumen, welche zusammen mit einer möglichen zukĂŒnftigen Schulhaus-Bebauung auf der stĂ€dtischen Parzelle einen weitlĂ€ufigen Hofraum umschreiben. Die klare stĂ€dtebauliche Setzung der vier voneinander getrennten GebĂ€udevolumen gewĂ€hrleistet die gewĂŒnschte DurchlĂ€ssigkeit zur grĂŒnen Quartierverbindungsachse des Triemlifusswegs und zu den ĂŒbrigen angrenzenden FreirĂ€umen.

Die angrenzenden Wohnsiedlungen richten sich in unterschiedlicher Weise an der Achse des „Triemlifusswegs“ aus und bilden mit ihren durchlĂ€ssigen FreirĂ€umen ein weit verzweigtes Netz. Der fliessende GrĂŒnraum mit seinem wertvollen Baumbestand umspĂŒlt die GebĂ€ude, integriert sie ins Quartier und bildet zugleich die Erschliessungszone der GebĂ€ude ĂŒber den Hof. Ausgehend vom WydĂ€ckerring bindet eine Abfolge von PlĂ€tzen die Siedlung zu einer Einheit zusammen und reagiert auf das abfallende GelĂ€nde. Sowohl der weitlĂ€ufig gestaltete Spielplatz im Hof, als auch die Durchwegung und DurchlĂ€ssigkeit des Areals laden zum Besuch aus dem Quartier und fördern die Identifikation mit dem Lebensraum und die Hausgemeinschaft.

stadtplan
Umgebung mit Regelgeschoss
Ansicht Areal vom Triemlifussweg
Arealschnitt
In den GebĂ€uden A, B und C bildet der „Enfilade-Raum“ das zentrale Element jeder Wohnung. Referenz: Gio Ponti con Giulia Ponti nella casa di via Dezza, a Milano, 1957

In den GebĂ€uden A, B und C bildet der „Enfilade-Raum“ das zentrale Element jeder Wohnung. Referenz: Gio Ponti con Giulia Ponti nella casa di via Dezza, a Milano, 1957

Durch eine klare Setzung der Enfilade-RÀume in den grossen Bauvolumen sind die Wohnungen mindestens zweiseitig orientiert.

Durch eine klare Setzung der Enfilade-RÀume in den grossen Bauvolumen sind die Wohnungen mindestens zweiseitig orientiert.

In den GebĂ€uden A, B und C bildet der „Enfilade-Raum“ das zentrale Element jeder Wohnung, ein grosszĂŒgiger, linearer Verbindungsraum, der alle Bereiche wie ein RĂŒckgrat miteinander verbindet. Der Enfilade-Raum betont durch seine Ausrichtung die Weitsicht trotz der NĂ€he der GebĂ€ude zueinander und schafft so auch einen Mehrwert fĂŒr die zum Zwischenraum orientierten Wohnungen.

An den GebÀudeecken erweitern Loggien die Wohnbereiche. Ihre Anordnung folgt der unterschiedlichen Ausrichtung der GebÀudeköpfe und ermöglicht vielseitige Ausblicke sowie eine attraktive Erweiterung des Wohnraumes. Hofseitig beleben Maisonetten den zweigeschossigen Betonsockel und schaffen eine dynamische Interaktion mit dem Aussenraum. Parkseitig entlang des Triemlifusswegs heben sich die Wohnungen im Mezzanine-Geschoss leicht als Hochparterre vom Terrain ab und sind mit den Loggien klar als Bestandteil des GebÀudes definiert.

schema enfilade
Georg Aerni
Jedes Haus verfügt über eine zentrale Eingangshalle mit zwei TreppenhĂ€usern. Zwei hohe ShiftrĂ€ume verbinden die TreppenhĂ€user mit der Eingangshalle. — Credits: Georg Aerni

Jedes Haus verfügt über eine zentrale Eingangshalle mit zwei TreppenhĂ€usern. Zwei hohe ShiftrĂ€ume verbinden die TreppenhĂ€user mit der Eingangshalle.

Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni
Lichtstudie
Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni
Referenz: Piransi, Die Zugbruecke, um 1835
Die Grundrisstypologie von Haus D kombiniert kleine Wohneinheiten mit einem zentrale Treppenhaus und gemeinschaftlich genutzten NebenrĂ€umen. — Credits: Referenz: Piransi, Die Zugbruecke, um 1835

Die Grundrisstypologie von Haus D kombiniert kleine Wohneinheiten mit einem zentrale Treppenhaus und gemeinschaftlich genutzten NebenrÀumen.

Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni

Haus D folgt aufgrund seines kleineren Fussabdrucks und seiner vermittelnden Position zwischen den grossen Neubauten und der umliegenden Bebauung einer anderen Grundrisstypologie. Die Kombination von kleinen Wohneinheiten, wie 1.5 bis 2.5-Zimmerstudios, sowie dem zentralen Treppenhaus mit mehreren gemeinschaftlich genutzten NebenrĂ€umen schafft ein Umfeld fĂŒr Kleinhaushalte. Dadurch wird der Fokus auf eine vielfĂ€ltige Hausgemeinschaft verschiedener Altersgruppen gelegt, die eine bunte Durchmischung schĂ€tzen.

Die "WydÀcker-Gruppe" (1974, 2023) von Kurt Laurenz Metzler wurde restauriert und neu gruppiert am zentralen Platz am WydÀckerring positioniert
Im zentralen Hof der ursprĂŒnglichen Überbauung des ZĂŒrcher ArchitekturbĂŒrosKuhn+Stahel, spĂ€ter Kuhn Fischer Partner, erbaut zwischen 1971 und 1976
Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni
Terracottawerk Figueira, Portugal
Vorstudie Querschnittanalyse
Fassadenstudie
Georg Aerni
Die glasierte OberflĂ€che der Elemente reflektiert je nach Tageszeit und LichtverhĂ€ltnissen das Licht unterschiedlich. So erscheint die Fassade immer wieder anders. — Credits: Georg Aerni
Schema GrossbohrplÀne
Schema Tragstruktur
Holzrahmenelemente
Georg Aerni
Enfilade, HĂ€user A,B,C — Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
— Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
Studio – Nasszelle — Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
Studio Haus D — Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
StĂ€dtischer Kindergarten 
 — Credits: Georg Aerni
Georg Aerni

 und Hort — Credits: Georg Aerni
Georg Aerni
Tiefgarage — Credits: Georg Aerni
Die WydÀckeroni sind den Fassadenelementen aus Terracotta nachempfunden.

Auftragsart direkt
Auftraggeber Credit Suisse Anlagestiftung, HIG Immobilien Anlage Stiftung
Totalunternehmer HRS Real Estate AG
Landschaftsarchitektur HAAG.La
Bauingenieur Basler&Hofmann AG
GebÀudetechnik HLS-Planer, Neukom engineering AG
Elektroingenieur Gutknecht Elektroplanung
Wohnungen 183
GF SIA 416 25’980 mÂČ
Bearbeitung seit 2017

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