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Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet

Das Regelwerk des Masterplans definiert starke, traditionelle städtebauliche Bezüge, während die vorgesehenen Nutzungen eher nach Identität und Eigenständigkeit verlangen. Elf halböffentliche Höfe und markante Strassen durchdringen das Limmatfeld, gleichzeitig muss das Bedürfnis der Bewohner nach individuellen Rückzugsräumen berücksichtigt werden. Das Projekt reagiert auf diese Ausgangslage, indem die fünf Baukörper der Genossenschaft BEP um einen maximal grossen gemeinsamen Wohnhof aufgespannt werden. Ohne harten Bruch wird dem öffentlichen «Aussen» ein halböffentliches «Innen» gegenübergestellt.

Damian Poffet
Das Projekt befindet sich in Dietikon, innerhalb des Quartiers Limmatfeld, das in einem ehemaligen Industriegebiet komplett neu geplant wurde. — Credits: Damian Poffet

Das Projekt befindet sich in Dietikon, innerhalb des Quartiers Limmatfeld, das in einem ehemaligen Industriegebiet komplett neu geplant wurde.

Archiv Hochparterre
Gestaltungsplan Hans Kollhoff, 2002 — Credits: Archiv Hochparterre
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
Im Herzen der Siedlung sind die Quartiernutzungen mit einem Gemeinschaftsraum, Gästezimmern und einer zentralen Anlaufstelle für die Bewohnerschaft in einem Hofhaus zusammengefasst. — Credits: Damian Poffet

Im Herzen der Siedlung sind die Quartiernutzungen mit einem Gemeinschaftsraum, Gästezimmern und einer zentralen Anlaufstelle für die Bewohnerschaft in einem Hofhaus zusammengefasst.

Am grossen Hof liegen ausserdem der Kindergarten, Wohngemeinschaften und kleine Ateliers. Die Gewerberäume sind zur Limmatfeldstrasse orientiert.

Am grossen Hof liegen ausserdem der Kindergarten, Wohngemeinschaften und kleine Ateliers. Die Gewerberäume sind zur Limmatfeldstrasse orientiert.

Um günstigen Wohnraum anbieten zu können, wurden die Flächen entsprechend knapp dimensioniert. Durch die Anordnung über Eck entwickeln die Wohnungen über die Diagonale dennoch eine räumliche Weite und mehrschichtige Blickbezüge. Sämtliche Wohnungen profitieren von einer zweiseitigen Belichtung.

Für den Grundriss wurde ein Kammersystem gewählt, das nahezu ohne Erschliessungsflächen auskommt. Dieses Kammerprinzip gewährt neben langen innenräumlichen Sichtachsen auch eine hohe Nutzungsflexibilität. Um einen zentralen Wohnraum gruppieren sich Gartenzimmer, Küche, Loggia, Bad und Eingangshalle.

Das zweiseitig verglaste Gartenzimmer ist vielfältig nutzbar. Es funktioniert als erweiterter Wohnraum ebenso wie als Arbeits-, Schlaf- oder Gästezimmer. Dank dieses flexiblen Raums kann der Lebensbereich je nach Situation verdichtet oder erweitert werden. Dies erlaubt es der Bewohnerschaft, auch bei veränderten Lebensumständen am selben Ort zu bleiben, was langfristig eine stabile und gesunde Nachbarschaftsbildung unterstützt.

3-Zi Wohnung
4.5-Zi Maisonette
4.5-Zi Wohnung
4-Zi Wohnung Eco
4-Zi Wohnung
5.5-Zi Wohnung
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Die 4-Zimmer-Wohnung mit 84 m² entspricht der üblichen Fläche einer 3.5-Zimmer-Wohnung. Dank des Gartenzimmers kann der Wohnraum je nach Lebenssituation zusammengezogen oder wieder ausgedehnt werden.
Die wiederkehrenden Elemente wie Gartenzimmer und halb eingezogene Loggia vermitteln zwischen privatem und öffenlichem Aussenraum
Damian Poffet
Die Fassaden weisen diverse Variationen auf: Bänder-, Loch- und Gitterfassade. — Credits: Damian Poffet

Die Fassaden weisen diverse Variationen auf: Bänder-, Loch- und Gitterfassade.

Mihai Sovaiala
— Credits: Mihai Sovaiala
Mihai Sovaiala
— Credits: Mihai Sovaiala
Mihai Sovaiala
— Credits: Mihai Sovaiala
Damian Poffet
Die Farbgebung der Fassaden wird im Inneren wieder aufgenommen und zieht sich wie eine Täfelung durch das gesamte Treppenhaus. — Credits: Damian Poffet

Die Farbgebung der Fassaden wird im Inneren wieder aufgenommen und zieht sich wie eine Täfelung durch das gesamte Treppenhaus.

Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet

Der Kindergarten liegt am grossen gemeinsamen Hof.

Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet
Damian Poffet
— Credits: Damian Poffet

Kategorie Wohnen
Auftragsart einstufiger Projektwettbewerb auf Einladung, 1. Preis
Auftraggeberin BEP Baugenossenschaft, NEST Sammelstiftung
Bauingenieur Bänziger Partner AG
Landschaftsarchitekt Fontana Landschaftsarchitekten
Gebäudetechnik hps energieconsulting AG
GF SIA 416 40’806 m² (Baufelder K+L)
GV SIA 416 125’123 m³ (Baufelder K+L)
Wohneinheiten 220 (159 BEP, 61 NEST)
Bearbeitung 2013–2019

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