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Die Inter-Community School Zurich wurde 1960 gegründet und bietet eine internationale Erziehung in englischer Sprache für Kinder und Jugendliche zwischen drei und achtzehn Jahren an. Als Erweiterung der bestehenden Räumlichkeiten in Zumikon soll in Volketswil eine zweite Schul­anlage entstehen. Diese soll, entsprechend den Wünschen der Bauherrschaft, möglichst flexibel konstruiert werden, um auch an künftige Erfordernisse angepasst werden zu können. Unser Entwurf orientiert sich besonders am menschlichen Massstab und schafft in sechs Einzelgebäuden eine räumlich vielfältige und inspirierende Umgebung mit unterschiedlichen Raumsequenzen.

Wir achten auf die gleiche Gewichtung von Innen- und Aussenraum: Neben dem Ankommen widmen sich die Höfe auch dem Spiel und dem Sport. Durch ihren jeweils eigenen Charakter eröffnen sie vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und verweben die umgebenden Gebäude sowie Klassenräume zu einem harmonischen Ganzen. So entsteht eine Umgebung, die sowohl über die Gebäude als auch über die unterschiedlichen Plätze Identifikation für Lehrende und Lernende stiftet.

Die Stellung der Gebäude zueinander schafft grosszügige Aussenräume, die für verschiedene Aktivitäten genutzt werden können

Die Stellung der Gebäude zueinander schafft grosszügige Aussenräume, die für verschiedene Aktivitäten genutzt werden können

1 – Haus Klassen 8/9/10: Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Beratungsraum, Projektraum, informelles Lernen
2 – Haus Klassen 11/12: Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Beratungsraum, Projektraum, informelles Lernen, Aufenthaltsräume, Bibliothek
3 – Haus Klassen 11/12: Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Nachhilfe, Projektraum, informelles Lernen, Schülerlounges, Bibliothek
4 – Haus der Künste: Theater, Technik, Musik, Hörsaal (Erdgeschoss)
5 – Haus der Naturwissenschaften: Physik, Chemie, Biologie, Computer, Sprachlabore
6 – Hauptgebäude: Cafeteria, Aula, Aufnahme, Verwaltung

Ankommen
Erholung und Spiel
Feste und andere Nutzungen
Die Erschliessungsflächen sind so konzipiert, dass hier auch Atelierunterricht stattfinden kann

Die Erschliessungsflächen sind so konzipiert, dass hier auch Atelierunterricht stattfinden kann

Szenario 1
Je drei Klassenräume bilden ein Cluster um einen offenen Gemeinschaftsbereich, für informelles Lernen oder Projektarbeit. Die Lehrerzimmer und Gruppenarbeitsräume befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Studierenden.

Szenario 2
Falls mehr Unterrichtsräume benötigt werden, können jeweils zwei Lehrerzimmer problemlos in einen Unterrichtsraum umgewandelt werden.

Szenario 3
Ein neues pädagogisches Konzept erfordert eine neue Raumaufteilung, zum Beispiel kleine Räume für den Unterricht in Gruppen von sechs bis acht Schüler:innen.

Szenario 1
Szenario 2
Szenario 3
Modell

Kategorie Schule, Sporthalle, Cafeteria, Bibliothek
Auftragsart Studienauftrag auf Einladung
Auftraggeberin ICS Inter-Community School, Zürich Zumikon
Landschaftsarchitektur Haag Landschaftsarchitektur
Bauingenieur Ernst Basler + Partner AG
Gebäudetechnik Advens AG
GF SIA 416 17’075.4 m2
Bearbeitung 2010–2014, bis und mit Baueingabe

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