Dx

Auf dem Zürcher Hunzikerareal stehen insgesamt 13 Häuser mit 450 Wohnungen, Läden, Restaurants, Arbeits- und Künstlerateliers, Kinderkrippen und eine Gästepension.

Unsere Vision war es, kein blosses Siedlungsgefüge zu entwerfen, sondern ein Stück Stadt zu schaffen. Wo Plätze, Gassen und Grünflächen die Qualitäten des öffentlichen Raums bestimmen, ist eine angemessene städtische Dichte unerlässlich. Eine spannungsreiche Sequenz der Aussenräume sowie publikumsorientierte Nutzungen im Erdgeschoss beleben das Quartier. Ergänzt durch ein vielfältiges Angebot an gemeinschaftlich genutzter Räumen gewinnen zugleich individuelle Rückzugsräume zunehmend an Bedeutung.

Die besondere Qualität dieses Projekts liegt in diesem bewussten Spannungsfeld: zwischen Geborgenheit und Privatsphäre einerseits und den vielfältigen Möglichkeiten zur Teilhabe an der Gemeinschaft andererseits. Auf städtebaulicher Ebene zeigt sich dies im Wechselspiel von Bebauung und Freiraumelementen wie Wegen und Plätzen, auf der Ebene des Wohnens spiegelt es sich im Zusammenspiel von gemeinschaftlichen und privaten Räumen.

Johannes Marburg
Unsere Vision war, ein Stück Stadt zu schaffen, ein durchmischtes Quartier mit öffentlichen Zonen und geborgenen Rückzugsmöglichkeiten. — Credits: Johannes Marburg

Unsere Vision war, ein Stück Stadt zu schaffen, ein durchmischtes Quartier mit öffentlichen Zonen und geborgenen Rückzugsmöglichkeiten.

Die städtebauliche Setzung wurde im Masterplan über klar definierte Mantelvolumen geregelt.

Die städtebauliche Setzung wurde im Masterplan über klar definierte Mantelvolumen geregelt.

Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Flurina Rothenberger
— Credits: Flurina Rothenberger
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Flurina Rothenberger
— Credits: Flurina Rothenberger
Choreografie im Erdgeschoss – die Gewerbenutzungen wurden aktiv ausgewählt, u. a. eine Buchhandlung, eine Bäckerei, ein Ausstellungsraum, ein Quartiertreff, Gemeinschaftsräume, Werkstätten, Ateliers

Choreografie im Erdgeschoss – die Gewerbenutzungen wurden aktiv ausgewählt, u. a. eine Buchhandlung, eine Bäckerei, ein Ausstellungsraum, ein Quartiertreff, Gemeinschaftsräume, Werkstätten, Ateliers

Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Wer teilt hat mehr!

Wer teilt hat mehr!

Die Stadt fängt bei der Wohnung an. In der Cluster-Wohnung des Haus A werden die öffentlichen Räume durch die privaten Volumen gebildet.

Die Stadt fängt bei der Wohnung an. In der Cluster-Wohnung des Haus A werden die öffentlichen Räume durch die privaten Volumen gebildet.

Duplex Architekten
— Credits: Duplex Architekten
Duplex Architekten
— Credits: Duplex Architekten
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg

Die Cluster-Wohnungen in Haus A stellen eine neue Form des Zusammenlebens dar. In den Gross-Wohngemeinschaften bietet ein Kammersystem maximale Rückzugsmöglichkeit, dazwischen spannt sich die gemeinsam genutzte Wohnfläche wie eine Sequenz von Plätzen und Wegen auf und spannt so den Bogen zur städtebaulichen Ebene. Private Zimmer-Satelliten mit eigenem Bad und Kochnische werden an grosszügige Gemeinschaftsflächen (Küche und Wohnzimmer) gekoppelt.

Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg

Das Haus M lenkt alle Kraft nach innen. Der Kern ist der fünf Geschosse hohe und 130 m2 grosse Lichthof. Er ist Erschliessungs- und Begegnungsraum zugleich. Galerien umlaufen ihn, und dazwischen sind Treppen kreuz und quer über den Hof gespannt. Ateliers und Waschküche zum Treppenhof hin werden grosszügig verglast. Höher angeschlagene Fenster verbinden die Wohnungen mit der Halle. Ohne Blickbezüge zu schaffen belichten sich Wohn- und Treppenraum gegenseitig.
Das gesamte Erdgeschoss wird von einer Kinderkrippe und einer Heilpädagogischen Schule genutzt. Für die Kinder ist die mittels Oberlichtkuppeln belichtete Mitte gleichzeitig Garderobe, Erschliessung und Spielfläche.

Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Duplex Architekten
— Credits: Duplex Architekten
Duplex Architekten
— Credits: Duplex Architekten
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
6 Personen, 137 m²
5 Personen, 107 m²
4 Personen, 105 m²
4 Personen, 90 m²
3 Personen, 90 m²
1 Person, 35 m²
Johannes Marburg
— Credits: Johannes Marburg
Räume für temporäre Nutzung – Message Salon Embassy von Esther Eppstein in der Galerie im Haus A (August 2017 bis Oktober 2018). Artist in Residence Programm
Baustelle, Treppenhaus Haus M
Baustelle, Haus M, Oberlichten Kita

Kategorie Wohnungsbau, Dienstleistung, Gewerbe
Auftragsart Projektwettbewerb, selektiv
Auftraggeberin Baugenossenschaft mehr als wohnen
Arbeitsgemeinschaft Duplex Architekten und Futurafrosch
Architektur Haus A und M Duplex Architekten, Zürich (Vorprojekt bis Realisierung)
Landschaftsarchitektur Müller Illien Landschaftsarchitekten
Bauingenieur Edy Toscano AG mit EBP
Gebäudetechnik Müller Buchner, IBG
GF SIA 416 77’500 m²
GV SIA 416 252’200 mÂł
Bearbeitung 2009–2015

Dx
Duplex