Das dreidimensionale Spiel von Figur und Grund übersetzt die gegenseitige Abhängigkeit in einen städtischen Raum. Die gebaute Masse ermöglicht die Gestaltung des Leerraums als wahrnehmbare und erlebbare räumliche Qualität. Die zu Grunde liegende hohe Bebauungsdichte ist einerseits Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem verfügbaren Boden und Bedingung für energetisch effiziente Gebäude, andererseits birgt sie planerisches Potential. Gerade bei quantitativ grosser Dichte stellt sich die Frage der Qualität der Dichte mit erhöhter Dringlichkeit. Wir sind überzeugt, dass es sie gibt, die gute Dichte.
In: Häuser im Dialog. Ein Quartier entsteht., Zürich: Edition Futurafrosch, 2015